Vorab möchte ich sagen, dass ich die folgende Geschichte noch weiterschreiben werde, dies sind sozusagen nur die ersten paar Seiten. Die Geschichte erzählt von Inspector Mike Dirges und seinem Gehilfen Paul Smith. Weitere Teile werden in regelmäßigen Abständen folgen.Regen, eigentlich üblich in London. Nebel, eigentlich auch üblich für London. Eins jedoch war anders als sonst, es war ruhig, zu ruhig für die sonst so schnelle Stadt in der die Taxis nie hielten und die Bahnen immer fuhren. Inspector Dirges saß in seinem Büro als es an der Tür klopfte und eine schmächtige Gestalt eintrat. "Inspector Dirges, das sind sie?", fragte die wie sich herrausstellte doch sehr ansehnliche Frau die eingetreten war. "Ja, der bin ich, leibhaftig. Was kann ich für sie tun?" fragte Dirges in seiner ruhigen, schläfrigen Stimme. "Sie müssen mir helfen, ich weiß einfach nicht weiter. Vor Tagen schon wurde mein Kanarienvogel aus meiner Villa in Chelsea gestohlen. Ich weiß das mag sich für sie seltsam anhören, jedoch trug der Vogel einen kleinen Schlüssel bei sich, der das Schloss unserer Familiengruft zu öffnen vermag.". Die Frau schluchzte und war offensichtlich den Tränen nahe, erzählte jedoch weiter. "Ich bitte sie darum meinen Vogel wiederzufinden bevor die Entführer die Gruft ausräumen...". Das Ende des Satzes bestand nur noch aus einem Stammeln und Stottern. "Darf ich fragen wie sie heißen wertes Fräulein?". "Melissa Neverton, mein Vater war General Lucius Neverton, General ihrer Königin im Zweiten Weltkrieg. Er fiel vor 12 Jahren am D-Day bei der Rettung eines Trupps blutjunger Soldaten von der Front. Er..."Wieder fing Melissa an zu weinen und zu schluchzen, wurde dieses Mal aber von Inspector Dirges getröstet. "...er wurde für seine Taten nachträglich zum Ritter des Königreiches geschlagen... Was für eine Ehre...". "Miss Neverton, zum besseren Verständnis müssten sie mir jetzt bitte alles erzählen was sie über die Entführung, den Vogel und mögliche Täter wissen. Ich weiß das mag schwer für sie sein, jedoch kann ich ihnen sonst nur schwerlich helfen..."
Und so erzählte sie ihm alles was er wissen musste.....
"Was für ein verdammtes Wetter für einen Fall, was Paul?", fragte Dirges seinen in die Jahre gekommenen Partner, einen End-Fünfziger mit fast weißem Haar und einem zerschlissenen Trenchcoat. Zahllose Narben verteilten sich über sein Gesicht und ließen den alten Mann bedrohlich wirken. "Du sagst es, aber sag mal, was machen wir eigentlich in Camden? Hier gibt es doch kaum was anderes als Läden, ay?". "Da hast du gut aufgepasst. Ich will nur sehen ob sich hier etwas über die Entführung herrausfinden kann. Bei einem der Schieber kann man bestimmt Informationen kaufen.".
Lange schlenderten Dirges und sein Partner Paul Smith durch die langen Ladenzeilen auf der Suche nach einem Schieber der möglicherweise Informationen für sie parat hatte. Unterwegs kauften sie Dirges die neuste Ausgabe des London Herold, einer seiner Meinung nach "beschissenen" Zeitung, jedoch die einzige die der kleine Laden führte. `Flugzeugabsturz im Grand Canyon´ titelte die erste Seite mit einem Bild von einer zerstörten Super-Constelation der TWA-Fluglinie. "Schrecklich, 128 Tote, und das auch noch im Grand Canyon... Wollen wir mal hoffen, dass sowas nicht nochmal vorkommt."
Minuten später hatten die beiden endlich einen Schieber gefunden, der für eine kleine Entlohnung bereit war Informationen über den geraubten Vogel preiszugeben. Paul war damit schien damit jedoch nicht einverstanden zu sein und presste der zwielichtigen Gestalt seine Colt Python zwischen die Rippen und lächelte ihn auf eine Weise an, die selbst Dirges neu war. Kurze Zeit darauf hatten die beiden die Informationen die sie brauchten, respektive nicht brauchten, denn der Schieber konnte ihnen zwar sagen wer die möglichen Täter waren, jedoch nicht wo sie den Vogel versteckt hielten.
Es regnete noch den gesamten Tag. Selbst als Dirges und Smith zurück ins die Detektei kamen. Dort waren sie allerdings nur kurz allein, denn schon bald wurde die Tür auf gewaltsame Weise aufgetreten...
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