Freitag, 31. August 2007

Eine der Bands, mit der man Eindruck schinden kann















Zugegeben, die Herren in diesem Video sind nicht die Hübschesten, die Qualität der Aufnahme mag auch nicht die Beste sein, allerdings gehören sie zu einer Riege von Rockbands zu denen sich auch die Beatles und die Rolling Stones zählen können.

Die Band bestand von 1959 bis in die frühen 70er und konnte durch ihren eigenwilligen Stil zahlreiche Hits wie Fortunate Son oder auch Green River. Ihre Mitglieder hießen:
- John Fogerty (Leadgitarre, Gesang)
- Tom Fogerty (Rythmusgitarre)
- Doug Clifford (Schlagzeug)
- Stu Cook (Bass)

Großartige Musik!

Donnerstag, 30. August 2007

Die Instrumente des Orchesters

Eine Band sucht einen neuen Bassisten. Ein arbeitsloser Gitarrist will den Posten um jeden Preis, fällt aber durch den Einstellungstest, da er lieber ein kompliziertes Solo hinlegt. Er gibt aber nicht auf und will sich notfalls zum Bassisten umoperieren lassen.
Im Krankenhaus fragt ihn der Arzt: "Sie wollen wirklich, dass ich ihnen die Hälfte ihres Gehirns entferne?" Der Gitarrist willigt überzeugt ein und wird in den Operationssaal gebracht.

Als er später aus der Narkose aufwacht, steht der Arzt an seinem Bett: "Es tut mir leid, aber wir haben aus Versehen dreiviertel ihres Gehirns entfernt."
Der Patient antwortet perplex: "Naja, schon okay. Aber wo sind meine Sticks?"


Glücklicherweise kann ich ab heute einen wunderschönen Bass endlich mein Eigen nennen (und das zu einem super Preis). Praktisch eine Gehirnvergrößerung?

Montag, 27. August 2007

Canary Crest

Vorab möchte ich sagen, dass ich die folgende Geschichte noch weiterschreiben werde, dies sind sozusagen nur die ersten paar Seiten. Die Geschichte erzählt von Inspector Mike Dirges und seinem Gehilfen Paul Smith. Weitere Teile werden in regelmäßigen Abständen folgen.



Regen, eigentlich üblich in London. Nebel, eigentlich auch üblich für London. Eins jedoch war anders als sonst, es war ruhig, zu ruhig für die sonst so schnelle Stadt in der die Taxis nie hielten und die Bahnen immer fuhren. Inspector Dirges saß in seinem Büro als es an der Tür klopfte und eine schmächtige Gestalt eintrat. "Inspector Dirges, das sind sie?", fragte die wie sich herrausstellte doch sehr ansehnliche Frau die eingetreten war. "Ja, der bin ich, leibhaftig. Was kann ich für sie tun?" fragte Dirges in seiner ruhigen, schläfrigen Stimme. "Sie müssen mir helfen, ich weiß einfach nicht weiter. Vor Tagen schon wurde mein Kanarienvogel aus meiner Villa in Chelsea gestohlen. Ich weiß das mag sich für sie seltsam anhören, jedoch trug der Vogel einen kleinen Schlüssel bei sich, der das Schloss unserer Familiengruft zu öffnen vermag.". Die Frau schluchzte und war offensichtlich den Tränen nahe, erzählte jedoch weiter. "Ich bitte sie darum meinen Vogel wiederzufinden bevor die Entführer die Gruft ausräumen...". Das Ende des Satzes bestand nur noch aus einem Stammeln und Stottern. "Darf ich fragen wie sie heißen wertes Fräulein?". "Melissa Neverton, mein Vater war General Lucius Neverton, General ihrer Königin im Zweiten Weltkrieg. Er fiel vor 12 Jahren am D-Day bei der Rettung eines Trupps blutjunger Soldaten von der Front. Er..."Wieder fing Melissa an zu weinen und zu schluchzen, wurde dieses Mal aber von Inspector Dirges getröstet. "...er wurde für seine Taten nachträglich zum Ritter des Königreiches geschlagen... Was für eine Ehre...".
"Miss Neverton, zum besseren Verständnis müssten sie mir jetzt bitte alles erzählen was sie über die Entführung, den Vogel und mögliche Täter wissen. Ich weiß das mag schwer für sie sein, jedoch kann ich ihnen sonst nur schwerlich helfen..."
Und so erzählte sie ihm alles was er wissen musste.....

"Was für ein verdammtes Wetter für einen Fall, was Paul?", fragte Dirges seinen in die Jahre gekommenen Partner, einen End-Fünfziger mit fast weißem Haar und einem zerschlissenen Trenchcoat. Zahllose Narben verteilten sich über sein Gesicht und ließen den alten Mann bedrohlich wirken. "Du sagst es, aber sag mal, was machen wir eigentlich in Camden? Hier gibt es doch kaum was anderes als Läden, ay?". "Da hast du gut aufgepasst. Ich will nur sehen ob sich hier etwas über die Entführung herrausfinden kann. Bei einem der Schieber kann man bestimmt Informationen kaufen.".
Lange schlenderten Dirges und sein Partner Paul Smith durch die langen Ladenzeilen auf der Suche nach einem Schieber der möglicherweise Informationen für sie parat hatte. Unterwegs kauften sie Dirges die neuste Ausgabe des London Herold, einer seiner Meinung nach "beschissenen" Zeitung, jedoch die einzige die der kleine Laden führte. `Flugzeugabsturz im Grand Canyon´ titelte die erste Seite mit einem Bild von einer zerstörten Super-Constelation der TWA-Fluglinie. "Schrecklich, 128 Tote, und das auch noch im Grand Canyon... Wollen wir mal hoffen, dass sowas nicht nochmal vorkommt."

Minuten später hatten die beiden endlich einen Schieber gefunden, der für eine kleine Entlohnung bereit war Informationen über den geraubten Vogel preiszugeben. Paul war damit schien damit jedoch nicht einverstanden zu sein und presste der zwielichtigen Gestalt seine Colt Python zwischen die Rippen und lächelte ihn auf eine Weise an, die selbst Dirges neu war. Kurze Zeit darauf hatten die beiden die Informationen die sie brauchten, respektive nicht brauchten, denn der Schieber konnte ihnen zwar sagen wer die möglichen Täter waren, jedoch nicht wo sie den Vogel versteckt hielten.

Es regnete noch den gesamten Tag. Selbst als Dirges und Smith zurück ins die Detektei kamen. Dort waren sie allerdings nur kurz allein, denn schon bald wurde die Tür auf gewaltsame Weise aufgetreten...

Freitag, 24. August 2007

Meteor

Erweitern wir also das Rezensionspektrum dieses Blogs:



DAN BROWN

Spätestens seit Sakrileg und dessen Verfilmung (The DaVinci Code) dürfte dieser Autor weltweite Bekanntheit erreicht haben und wird als ein "zweiter Tom Clancy" gehandelt.
Dessen Vorgänger

METEOR

habe ich mir nun zu Gemüt geführt.
Dan Brown erschafft in seinem Polit-Thriller ein fast reales Szenario voller Korruption, Intrigen, Verwirrespielen, Explosionen und Mordanschlägen und das alles im Geheimdienst- und Politiksumpf der USA. Ein passender (und für das Buch durchaus schmeichelhafter) Vergleich wäre wohl das Storyboard einer Folge 24.
Zum Inhalt:
In Washington stehen die Wahlen vor der Tür. In den Umfragen liegt der Herausforderer weit vorne, dessen Wahlkampf komplett auf Angriffen gegen die NASA beruht, welche er als Steuerloch enttarnt hat.
Doch genau in dieser heißen Phase entdeckt die NASA in Grönland einen Meteor, der Fossilien außerirdischen Lebens enthält (keine Aliens, sondern große Kellerassel). Um die Glaubwürdigkeit zu untermauern ruft der amtierende Präsident unabhängige Experten(u.a. ein TV-Wissenschaftler, einen Astrophysiker und eine Geheimdienstanalytikerin) hinzu, die den Fund bestätigen sollen. Auf den ersten Blick scheint der Fund echt und die Experten sind begeistert, bald jedoch finden sich unerklärliche Zeichen und bei weiteren Nachforschungen erhärtet sich der Verdacht, dass der Meteor nicht auf natürlichem Weg ins Eis gelangt ist. Im Moment der Erkenntnis taucht auf ein Mal eine mysteriöse Delta-Force Einheit auf und versucht die Wissenschaftler umzubringen. Eine rasante Verfolgung beginnt.

Allein schon an der Storyline dürften die Parallelen zu 24 deutlich werden. Wie auch in der Serie erzählt der Autor aus allen Perspektiven. Wodurch sich keine 100%ige Einteilung in "Gut" und "Böse" vornehmen lässt, da niemand vom Autor "gesichtslos" bleibt und man die Beweggründe jedes Akteurs kennen lernt.
Dieser stetige Perspektivenwechsel, gerade an den dramatischsten Cliffhangern, wird gnadenlos als Spannungsmittel benutzt und zwingt den Leser dazu weiterzulesen.
Natürlich schöpft Dan Brown auch ansonsten die Kulisse voll aus: Explosionen, High-Tech Spielzeug, Wortgefechte und überraschende Wendungen werden, wie in Hollywood Blockbustern, nicht gerade auf Sparflamme gestreut.
Doch gerade der letzte Punkt gelingt dabei nicht immer. Zu offensichtlich wird der Leser auf eine falsche Fährte gelockt, als aufmerksamer Leser lässt sich sofort der Umkehrschluss ziehen. Das kann man definitiv besser machen.
Trotzdem ein lesenswertes Buch, -vorallem für alle die Freude an 24, Tom Clancy oder Ähnlichem haben- das man nur schwer wieder aus der Hand legt bevor alles vorbei ist.

Dienstag, 21. August 2007

Der Mann, der hat es drauf!





Ich habe ernsthaft schon viele gute Gitaristen gesehen und gehört, aber ein derart guter wie Tommy Emmanuel ist selbst mir noch nicht untergekommen.
Gott lob spielt der Herr auch am 6.12 in der Fabrik in HH-Altona (Wer Karten findet sollte hingehen).

Samstag, 18. August 2007

The Jester Race

10 Tage Schweden liegen hinter mir, 10 Tage mit genug Zeit einige Dinge genauer unter die Lupe zunehmen. Um mal einen kleinen Kontrast zum bisherigen Bloginhalt zu setzen, als Erstes:

In Flames - The Jester Race The Jester Race - In Flames (1996)

Das 2. Album der Götheburger hatte also den Weg auf meinem IPod gefunden. Wie zu erwarten eine knallharte Melo-Death Platte, die knüppelnde Riffs und mit melodischen Gitarrenläufen mischt und komplett auf cleane Gesangsparts verzichtet. Das Keyboard wird wesentlich seltener und auch dezenter als auf "Colony" (für mich die Referenz, da ich "Whoreacle" ausgelassen habe) eingesetzt, stattdessen wird überraschend häufig von der Akustikgitarre Gebrauch gemacht.
Für jemanden der sich von den modernen Platten auf die Wurzeln der Band zurücktastet, dennoch ein hartes Stück Brot, auf dem man einige Zeit kauen muss bevor es sich verdauen lässt.

Das Album beginnt mit dem für einen Death-Metal Song experimentell anmutenden "Moonshield". Konsequent im 3/4 Takt gehalten beginnt das Lied mit einem akustischem Intro, das danach flüssig von den Stromgitarren aufgegriffen wird und in der Mitte des Songs dann wiederkehrt. Das folgende "The Jester's Dance" gestaltet sich als Instrumentalstück mit hoher Ähnlichkeit zum Opener. Beide Songs überzeugen als melodiöse Midtempostücke.
"Artifacts of the black rain" startet eine Gangart härter mit fetter Doubelbase im Hintergrund, und mündet dann in einem Solo, das sich fast schon nach Power-Metal anhört (Dragonforce lässt grüßen).
"Graveland" ist dann die erste richtige Up-Speed Nummer mit einem sanfterem Refrain (Metalcore lässt grüßen).
"Lord Hypnos" ist dann ein solider Song, der aber nicht groß überraschen kann, da er nach einer Mischung aus dem 1. und 3. Lied klingt.
Als absoluter Nackenbrecher stellt sich dann "Dead Eternity" heraus, das durch seinen großen Facettenreichtum glänzt.
Der Titelsong des Albums glänzt durch einen netten Refrain, klingt ansonsten aber eher durchschnittlich.
"December Flower" hingegen bringt mächtig Schwung mit, bricht mit der typischen Songstruktur und knallt einem ein halsbrecherisches Solo um die Ohren. Für mich der
Toptrack des Albums.
"Wayfaerer" ist dann das 2. Instrumentalstück des Albums voller hübscher Melodien.
Das Album beendet das solide "Dead God In Me", in dem es noch einmal richtig zur Sache geht.
Als Bonus Tracks auf der "Black Ash - Edition" finden sich dann noch die 4 Song "Goliaths Disarm their Davids" und "Gyroscope" die gewisse Parallelen aufweisen, aber die Stärken des gesamten Albums unterstreichen sowie ein wunderschönes "Acoustic Medley" und eine Live Version von "Behind Space", das souverän eingespielt ist aber leider durch eine grottige Gesangsperformance des damals ganz frisch hinzu gekommenen Sängers Anders Friden viel verliert.

Alles in Allem verstehen "In Flames" es bereits auf ihrem 2. Album, wie niemand anderes, unglaublich rifflastige Härte und aggresiv gegrowlten Gesang mit den wunderschönsten Melodien zu kombinieren ohne dabei wie auf späteren Alben in die nähe der Pop-Gefilde zu kommen.

Doch bleibt auch diese Platte nicht ohne Makel: Die Melodien der Lieder sind super und gehen sofort ins Ohr, allerdings verlassen sie dieses leider auch sehr schnell wieder. Der "In Flames" typische Suchtfaktor, dass einem die Lieder nach dem Hören immer noch Stunden lang im Ohr liegen, lässt lange auf sich warten.
Die Platte braucht Zeit, um sich von einem soliden Album zu einem echten Giganten zu entwickeln. Bei mir ist sie inzwischen mehr als 12 mal komplett durchgelaufen und bringt mich erst jetzt dazu nur in höchsten Tönen von dieser Platte zu sprechen, was ich mir beim ersten Hören niemals gedacht hätte .

Ob jemand der weder mit dem Genre vertraut ist, noch etwas vom Neueren Werk der 5 Schweden gehört hat, diese Geduld mit so einer Platte aufbringt sei dahin gestellt, für meinen Teil wäre diese Platte wohl eine große Enttäuschung geworden, wenn ich nicht Ähnliches mit "Colony" erlebt hätte, das allerdings weit weniger Zeit braucht, um einen in seinen Bann zu schlagen.

Ein weiterer Minuspunkt ist, dass man von dem guten Konzept, dass hinter dem Album steht relativ wenig mitbekommt (wie man eventuell an meiner Rezension sehen kann). Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob das vielleicht auch einfach nur daran liegt, dass ich mir die CD bei ITunes gekauft habe und somit keine Möglichkeit hatte, einen Blick in das Booklet und auf das Artwork zu werfen.

Fazit: Genre-Vertrauten kann diese Platte einfach nicht nicht bekannt sein, da sie in der Tat nicht umsonst als Meilenstein der Metalmusik zu bezeichnen ist. Sie legt den Grundstein für alles was jüngster Zeit im Metal passiert und bei genauem Hinhören merkt man wie viele der aktuellen Bands wirklich hierher ihre Einflüsse haben. Diese CD ist ein absolutes MUSS für jeden der Metal nun schon seit einger Zeit mag.
Für alle jedoch die bis jetzt den Kontak mit Musik dieser Gangart vermieden haben oder Einstieger ist diese Platte meiner Meinung nach nicht zu empfehlen ohne sich vorher in frischere Werke eingehört zu haben.

Dienstag, 14. August 2007

Quentin Tarantino's Death Proof - Todsicher

Nach langem Warten ist er nun endlich da, "Death Proof", der neue Streifen von Quentin Tarantino. Er ist einer der Teile der "Grindhouse"-Story, die von Tarantino und Robert Rodriguez gedreht wurde. Letzterer komplettiert die Reihe dann mit seinem Film "Planet Terror".

Tarantino's Film Death Proof habe ich mir nun gestern im Kino angeschaut und war nach den ersten Minuten bereits in den Bann dieses erstklassigen Machwerks des frenetisch gefeierten Quentin Tarantino gezogen. Man merkt sofort worauf die Grindhouse-Reihe hinzielen soll: Schmutzig aussehen, den Flair der 70er/80er wiedergeben, einfach in die amerikanischen Grindhouse-Kinos passen.

Zur Story: Vorab ist zu sagen, dass der Film in zwei Teile aufgeteilt ist, die dem Zuschauer sehr ähnlich vorkommen werden, da sie abgesehen vom Ende gleiche Inhalte haben. Im Grunde geht es um den Hauptcharakter namens Stuntman Mike (gespielt von einem fantastischen Kurt Russel) und seinen perfiden Plan junge Frauen umzubringen. Warum er dies tut wird im gesamten Film nicht geklärt, tut aber auch nichts zur Sache da der Film an anderen Stellen brilliert. Die jungen Frauen erzählen allesamt ihre Geschichte, welche auf gewissen Weise interessiert, andererseits auch nicht wirklich wichtig für den weiteren Verlauf des Filmes ist. Stuntman Mike bringt die jungen Frauen allerdings nicht auf normalem Wege um, sondern tötet sie mit seinem todsichern (todsicher -> eng. death proof) Wagen. Allerhand seltsam anmutender Schnitte, blutige Szenen und die sehr ausgereiften, zum Thema passenden, Di-, Trialoge geben dem Film einen sehr coolen Charme.

Fazit: Insgesamt hat mir der Film extrem gut gefallen. Die Charaktere waren gut durchdacht, das Setting hatte ziemlich viel Flair und last but not least ist der Film für die männlichen Kinogänger einen Blick wert aufgrund der vokommenden Autos (70' Dodge Challenger, Mustang etc...). Mit diesem Film hat Quentin Tarantino meines Erachtens einen weiteren Meilenstein der Filmkunst gedreht und ich bin schon gespannt ob Planet Terror diesem nachstellen kann. Einziger Wermutstropfen ist die (noch?) nicht vorhandene Double-Feature Option von Grindhouse, also sich beide Filme hintereinander anzuschauen. Nichtsdestotrotz ist der Film das Geld auf jeden Fall wert.

Samstag, 11. August 2007

Transformers

Wie wohl jedes Kind meiner Generation hat man sich früher oder später mit dem Thema Transformers auseinandergesetzt. Ob nun als Spielfigur, Fernsehserie oder einfach nur auf anderen kommerziellen Artikeln, sie waren irgendwann da. Demnach hoch waren natürlich auch die Ansprüche an den Transformers-Film, der im Jahr 2007 n.Chr. in den Kinos anlaufen sollte.

Heute war es nun endlich soweit sich ihn zu Gemüte zu führen.


Eigentlich war ich eher darauf aus den neuen Tarantino-Film "Death Proof" zu sehen, da ich schon recht gespannt auf ihn bin. Nunja, es begab sich dann allerdings so, dass ich den Transformers-Film sehen sollte. Eine, wie sich später herrausstellte, gute Entscheidung.
Nach dem üblichen Werbungs-Allerlei ging es dann auch endlich los. Das Spektakel begann.

Der Hintergrund des Films ist so einfach wie auch fiktional: Die sich bekriegenden Autobots (die Guten) und die Decepticons (die Bösen) sind sich in Fahrzeuge, respektive Kriegsmaschinen transformierbare Roboter, die ihren Heimatplaneten Cybertron in einem Bürgerkrieg zerstört haben und nun nach dem All Spark, einem Kubus, der als Rekonstuktionsmaßnahme für den Planeten dienen soll, suchen. Megatron (seines Zeichens Anführer der Decepticons) will den All Spark an sich reißen um seine Macht zu vergrößern. Sein Bruder [Ich wage die Frage zu stellen wie man als Roboter einen Bruder haben kann...Aber egal...] Optimus Prime (Anführer der Autobots) will das natürlich mit allen Mitteln verhindern. Auf ihrer Suche wird stürzt Megatron auf die Erde und wird im vom Arktikforscher Archibald Witwicky auf einer Expedition gefunden.
Es kommt jedoch zu einem Zwischenfall, bei dem Witwicky von Megatron (welcher weiß wo der All Spark ist) getötet wird. Die Koordinaten des All Sparks "speichert" Megatron in der Brille des Forschers.

Jahre später, im Jahr 2007, kauft Sam Witwicky, der Urenkel dieses Forschers für 4000 $ einen alten Chevrolet Camaro, der, wie es sich später herrausstellt, Bumblebee, ein Krieger der Autobots ist. Durch diesen Wagen wird es ihm ermöglicht die Bekanntschaft mit Mikaela zu machen und sie näher kennenzulernen. Was niemand weiß: Die Brille, welche nun im Besitz von Sam ist, soll zum wichtigsten Objekt für das Überleben der Welt werden. Und so nimmt die Hatz um die Rettung der Welt ihren Lauf.

Fazit:
Freunde guter Spezialeffekte, simpler Story und guter Action werden bei diesem Film nichts missen. Alles setzt auf Explosionen, sich verwandelnde Autos und den Kampf zwischen Gut und Böse. Zuschauer mit höheren Ansprüchen auf Story werden vielleicht auch ihren Spaß haben, allerdings an anderer Stelle als der Story, da diese, nun ja, nicht viel hergibt. Es handelt sich wieder um den allseitsbekannten Kampf zwischen Recht und Unrecht, Gut und Bösen, Tod und Leben. Grundsätzlich kann ich den Film aber guten Gewissens weiterempfehlen.

Mittwoch, 8. August 2007

Dinge die man haben, bzw. gesehen haben sollte


Yellowcard - Paper Walls

Nun ist es schon einige Zeit her, dass Yellowcard ihr letztes Album "Lights & Sounds" auf den Markt gebracht haben, sodass man doch fragen könnte wo denn ein neues Album bleibt. Hier ist es nun: Paper Walls!

Schon das Cover ist sehr gut auf den Titel zugeschnitten, sowohl Back-, als auch Frontprint. Inhaltlich glänzen Yellowcard mit dem von ihnen bekannten Punkrock/Pop-Gemisch. Zu den Liedern:

Besonders hervorzuheben ist eigentlich keines der 13 Lieder der CD. Alle sind gut gespielt und eher nach den Schema von "Ocean Avenue". Hart. Auf die Fresse. Ohne Rücksicht auf Verluste. Ein krasser Kontrast zu "Lights & Sounds". Jedoch gibt es auch auf "Paper Walls" 2 mehr oder weniger ruhige Lieder, welche "One Year, Six Month" von "Ocean Avenue" in nichts nachstehen.
I. Shadows And Regrets: Ein für Yellowcard-Verhältnisse sehr ruhiges Lied, auch wenn nach einer knappen Minute der ruhigere Teil des Liedes aufhört und auch Drums und Percussions zu hören sind.
II. Dear Bobbie: Das zweite ruhige Lied der CD kann man wohlwollend als Ballade bezweichnen.
Keine schnellgespielten, harten Drums, keine E-Gitarren. Nur Akustik-Gitarren, Vocals und Rasseln. Schön.

Insgesamt hat das Album bei mir einen extrem positiven Eindruck hinterlassen, was nicht zuletzt daran liegt, dass ich sowohl "Lights & Sounds" als auch "Ocean Avenue" sehr gut finde.
Für mich definitiv eines der Alben die es sich lohnt in die Plattensammlung einzureihen.




Pans Labyrinth von Guillermo Del Toro


Ein Film, auf den ich eher durch Zufall gestoßen bin. Er erzählt die Geschichte der jungen Ofelia, die mit ihrer schwangeren Mutter zum Hauptmann (dem neuen Mann ihrer Mutter) fahren. Dieser kämpft zur Zeit ihrer Ankuft einen Kampf mit den örtlichen Rebellen. Eines Tages entdeckt Ofelia ein verfallenes Labyrinth und erkundet dieses. Auf ihrer Entdeckungstour macht sie Bekanntschaft mit einem Pan, einer Mischung aus Mensch, Satyr und scheinbar auch Stier. Dieser erklärt ihr, dass sie die lange verschollene Prinzessin eines Königreiches sei. Angestachelt von ihrer Neugier versucht Ofelia die 3 Aufgaben zu meistern die ihr der Pan gestellt hat... Und so nimmt das Abenteuer seinen Lauf.

Pans Labyrinth ist kein Märchen für Kinder, auch wenn es der Titel zu versprechen vermag. Diverse Gewaltdarstellung rechtfertigen dei USK-Freigabe (Ab 16). Pans Labyrinth stellt eher ein Märchen für Erwachsene dar, die sich schon immer für Fantasie und Märchen interessiert haben. Trotz des etwas schleppenden Anfangs nimmt der Film bald Fahrt auf und führt den Zuschauer in eine sehr bizarre Welt mit einigen Überraschungen.

Definitive Kaufempfehlung.

Montag, 6. August 2007

Tervetuloa...

... das war Finnisch und heißt soviel wie "Willkommen".

Das heißen der Torte und ich euch in unserem frisch geschaffenen Blog. Nachdem wir uns dazu entschlossen haben uns zusammenzulegen und einen gemeinsamen Blog zu schreiben ist dies nun der erste Beitrag zu diesem Stück Intellektualismus. Inhaltlich wollen wir euch aufklären... aber nicht über Bienen und Blumen, NEIN, über aktuelle Geschehnisse, Filme und Musik. Das war auch schon genug geschwafelt für den ersten Beitrag.
Um es mit den Worten eines römischen Kaisers zu sagen:

Lasst die Spiele beginnen!