Wie wohl jedes Kind meiner Generation hat man sich früher oder später mit dem Thema Transformers auseinandergesetzt. Ob nun als Spielfigur, Fernsehserie oder einfach nur auf anderen kommerziellen Artikeln, sie waren irgendwann da. Demnach hoch waren natürlich auch die Ansprüche an den Transformers-Film, der im Jahr 2007 n.Chr. in den Kinos anlaufen sollte.Heute war es nun endlich soweit sich ihn zu Gemüte zu führen.
Eigentlich war ich eher darauf aus den neuen Tarantino-Film "Death Proof" zu sehen, da ich schon recht gespannt auf ihn bin. Nunja, es begab sich dann allerdings so, dass ich den Transformers-Film sehen sollte. Eine, wie sich später herrausstellte, gute Entscheidung.
Nach dem üblichen Werbungs-Allerlei ging es dann auch endlich los. Das Spektakel begann.
Der Hintergrund des Films ist so einfach wie auch fiktional: Die sich bekriegenden Autobots (die Guten) und die Decepticons (die Bösen) sind sich in Fahrzeuge, respektive Kriegsmaschinen transformierbare Roboter, die ihren Heimatplaneten Cybertron in einem Bürgerkrieg zerstört haben und nun nach dem All Spark, einem Kubus, der als Rekonstuktionsmaßnahme für den Planeten dienen soll, suchen. Megatron (seines Zeichens Anführer der Decepticons) will den All Spark an sich reißen um seine Macht zu vergrößern. Sein Bruder [Ich wage die Frage zu stellen wie man als Roboter einen Bruder haben kann...Aber egal...] Optimus Prime (Anführer der Autobots) will das natürlich mit allen Mitteln verhindern. Auf ihrer Suche wird stürzt Megatron auf die Erde und wird im vom Arktikforscher Archibald Witwicky auf einer Expedition gefunden.
Es kommt jedoch zu einem Zwischenfall, bei dem Witwicky von Megatron (welcher weiß wo der All Spark ist) getötet wird. Die Koordinaten des All Sparks "speichert" Megatron in der Brille des Forschers.
Jahre später, im Jahr 2007, kauft Sam Witwicky, der Urenkel dieses Forschers für 4000 $ einen alten Chevrolet Camaro, der, wie es sich später herrausstellt, Bumblebee, ein Krieger der Autobots ist. Durch diesen Wagen wird es ihm ermöglicht die Bekanntschaft mit Mikaela zu machen und sie näher kennenzulernen. Was niemand weiß: Die Brille, welche nun im Besitz von Sam ist, soll zum wichtigsten Objekt für das Überleben der Welt werden. Und so nimmt die Hatz um die Rettung der Welt ihren Lauf.
Fazit: Freunde guter Spezialeffekte, simpler Story und guter Action werden bei diesem Film nichts missen. Alles setzt auf Explosionen, sich verwandelnde Autos und den Kampf zwischen Gut und Böse. Zuschauer mit höheren Ansprüchen auf Story werden vielleicht auch ihren Spaß haben, allerdings an anderer Stelle als der Story, da diese, nun ja, nicht viel hergibt. Es handelt sich wieder um den allseitsbekannten Kampf zwischen Recht und Unrecht, Gut und Bösen, Tod und Leben. Grundsätzlich kann ich den Film aber guten Gewissens weiterempfehlen.
2 Kommentare:
Story: Crap. Aber hey, EXPLOSIONEN. Ach und die Dialoge find ich auch ne Katastrophe.
Und Death Proof ist die Fahrt nach Kiel doch wohl wert,oder?
Hab den gestern in HH-Othmarschen gesehen.... ich bin hellauf begeistert von dem film, werd wohl auch noch mal ne rezension dazu schreiben... hab mir auch sofort den soundtrack geholt, ist auch sehr zu empfehlen
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